Petfood USA

PETFOOD USA

Wenn internationale Grenzen für den Export außerhalb der EU überwunden werden sollen, ist man nicht nur mit anderen Regelungen, sondern auch mit einem anderen Verständnis konfrontiert. Hier sollen folgende Bereiche beleuchtet werden: Einfuhrbestimmungen, Deklaration, Werbeaussagen.

Es gibt in USA verschiedene Agencies, die unterschiedliche Zuständigkeiten haben und die auf internationaler Ebene dafür zuständig sind, in ihren Bereichen die Zusammenarbeit mit ihren Europäischen Pendants ständig zu überprüfen und die Zusammenarbeit zu verbessern. Zu nennen sind folgende Agencies:

A. Zuständigkeiten

a) The Department of Transportation (DOT): DOT[1] wurde 1966 per Gesetz vom Kongress gegründet. Die Arbeit dieser Agency hat die größten Auswirkungen auf Europa: Die Federal Aviation Administration (FAA)[2], die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA)[3] und die Pipeline and Hazardous Material Safety Administration (PHMSA)[4]. Diese Agencies sind stark involviert in die internationalen Anstrengungen in Bezug auf die Zusammenarbeit und sprechen ständig darüber, was bereits gemacht wurde, was gut läuft und wo Probleme bestehen. DOT ist zuständig für den Flugverkehr, Straßen, Brücken, Eisenbahn und den Transit[5].

b) The Consumer Product Safety Commission (CPSC): CPSC wurde 1972 vom Kongress im Consumer Product Safety Act. als eine unabhängige föderale Regulierungsagentur gegründet. Sie ist für die Produktsicherheit von Produkten vom Kaffee bis hin zum Spielzeug zuständig, ebenso aber auch für PKWs, LKWs, Motorräder, Landmaschinen etc.[6]

c) The Food and Drug Administration (FDA): FDA[7] ist zuständig für den Schutz der Gesundheit, die Sicherheit und Wirksamkeit von Arznei- und Tierarzneimitteln, biologische Produkte, medizinische Geräte, die Versorgung mit Lebensmitteln, Kosmetika und für Produkte, die Strahlung emittieren. Zu nennen sind:

  • Nahrungsmittel, einschließlich: Nahrungsergänzungsmittel, in Flaschen abgefülltes Wasser, Lebensmittelzusatzstoffe, Säuglingsnahrung, andere Lebensmittel (obwohl die US-Department of Agriculture eine führende Rolle bei der Aspekte einiger Fleisch, Geflügel und Eiprodukte Regulierung spielt).
  • Arzneimittel: verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Medikamente (beide Marken-und Generika, (Over-the-counter) Medikamente, einfache Dinge wie Spateln und Wärmflaschen komplexe Technologien wie Herzschrittmachern, Dentalgeräte, chirurgische Implantate und Prothesen
  • Biologics einschließlich: Impfstoffe, Blut und Blutprodukte, Zell- und Gentherapieprodukte, Gewebe und Gewebeprodukte, allergene Stoffe, Elektronische Produkte, die Strahlung abgeben, einschließlich: Mikrowellen Röntgengeräte, Laser-Produkte, Ultraschall-Therapiegeräte, Quecksilberdampf-lampen, -sunlamps;
  • Kosmetik, einschließlich: Farbzusätze in Make-up und andere Körperpflegeprodukte Hautfeuchthaltemittel und Reinigungsmittel Nagellack und Parfüm
  • Veterinäre Produkte, einschließlich: Viehfutter Haustiernahrung Tierarzneimitteln und Geräte
  • Tabakwaren, einschließlich: Zigaretten Zigarettentabak Roll-your-own Tabak rauchfreier TabakFDA sammelt Informationen über Risiken bestimmter Produkte, analysiert und teilt ihre Ergebnisse den Händlern oder Herstellern sowie den Mitgliedern der öffentlichen Gesundheitsbehörden und anderen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen mit. So gesehen bieten die Aktivitäten von FDA reichlich Gelegenheit, Informationen zu teilen, mit anderen Regierungseinheiten zu kooperieren und Informationen zu sammeln, zu analysieren und zu evaluieren, und auf diese Weise die Informationen über die Risiken eines Produkts zu verbreiten.
  • Wenn man FDA als eine Managementorganisation für Informationen betrachtet, hat FDA das Potenzial, mit anderen verantwortlichen Institutionen rund um den Globus zusammenzuarbeiten und auf diese Weise die Risiken von Produkten weltweit mit anderen Verantwortlichkeiten zusammen zu minimieren[8]. Die EU hat bisher keine korrespondierende Organisation, die ähnliche Verantwortlichkeiten und Befugnisse hätte, was aber nötig wäre. FDA hat damit weitgehende organisatorische Vollmachten, die vor allem solche Produkte betreffen, die in Supermärkten verkauft werden und viele Produkte, die in Krankenhäusern verkauft werden.
  • FDA ist zuständig für die Sicherheit einer sehr breiten Produktpalette und eine fachliche Autorität einschließlich der Fähigkeit, medizinische Produkte vom Markt zu verbannen. Ein Großteil der Aktivitäten der FDA besteht darin, „warning letters“ zu verschicken, die von der Aufforderung des Rückrufs von Produkten bis hin zur Schließung eines Werkes reichen können.

1. Lebensmittel/Tiernahrung

FDA ist auch für Lebensmittel und Tiernahrung zuständig und damit in USA Ihr Ansprechpartner. Jedes Lebensmittel und jedes Tierfutter muss, was Zusammensetzung, Verarbeitung, Verpackung, Kennzeichnung und Lagerbedingungen betrifft, den Anforderungen entsprechen, die das FDA in Titel 21 der United States Code of Federal Regulations spezifiziert hat[9].

2. Registrierung Lebensmittel/Tierfutter

Alle Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, zum Kauf anbieten oder vertreiben, müssen die Lebensmittel in Übereinstimmung mit dem Public Health Security and Bioterrorism Preparedness and Response Act von 2002 registrieren lassen.[10] Der Antragsteller muss sich damit einverstanden erklären, dass FDA das Unternehmen des Antragstellers jederzeit gemäß den Bestimmungen des United States Food Drug and Cosmetic Act inspizieren kann, selbst wenn das Unternehmen außerhalb der USA angesiedelt ist.

Sofern FDA bestimmt, dass Lebensmittel von einem registrierten Unternehmen hergestellt, vertrieben, verpackt oder empfangen werden darf, muss es eine begründete Wahrscheinlichkeit geben, dass kein gesundheitliches Risiko für Mensch oder Tier besteht.

FDA kann die Registrierung aussetzen, wenn eine begründete Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Antragsteller, das Produkt

  1. hergestellt, diese begründete Wahrscheinlichkeit verursacht hat oder in anderer Weise dafür verantwortlich ist
  2. wusste oder hätte wissen müssen, dass diese Wahrscheinlichkeit besteht und trotzdem dieses Produkt hergestellt, verpackt oder empfangen hat.

Importeure von Lebensmitteln müssen U.S. Behörden alle Lieferungen und ihre Ankunft in den USA anzeigen. FDA kann importierte Produkte am Ankunftsort inspizieren. Sobald für ein Produkt die Einfuhrerlaubnis in die USA erteilt ist, kann es jederzeit von föderalen, stattlichen oder örtlichen Amtsträgern überprüft werden.

Zudem ist die bei FDA erfolgte Lebensmittelregistrierung offen für die Industrie und für Aufsichtsbehörden, über Situationen zu berichten, von denen sie glauben, dass eine begründete Wahrscheinlichkeit für ein gesundheitsschädliches Risiko für ein Lebensmittel besteht. Die Registrierung ist dazu bestimmt, FDA zu helfen, die öffentliche Gesundheit mittels Registrierung von Mustern und gezielten Inspektionen besser zu schützen.

Ausbrüche von lebensmittelbedingten Krankheiten oder die Entdeckung von Lebensmitteln, die entgegen den U.S. Standards verfälscht oder falsch etikettiert sind, verursachen unverzüglich Untersuchungen. FDA benutzt hierzu die Unterlagen, die sie für die Einfuhr erhalten hat und die sie in den Stand setzt, das Produkt zurückzuverfolgen, um feststellen zu können, ob die Kontamination beim Hersteller, Verpacker oder einem Lager verursacht worden ist, selbst wenn sich Unternehmen außerhalb der USA befinden.

3. Verwaltungsverfahren

Die Tätigkeit der FDA beruht nicht nur auf verschiedenen Satzungen, sondern auch auf gesetzlichen Regelungen. FDA muss vorgeschlagene Regelungen im Federal Register veröffentlichen und öffentliche Stellungnahmen erbitten, bevor sie in endgültiger Form im Federal Register veröffentlicht werden.

Das Verwaltungsverfahrensgesetz fordert von FDA, auf öffentliche Stellungnahmen zu reagieren, bevor es die endgültigen Regelungen erlässt. FDA behandelt alle öffentlichen Stellungnahmen typischerweise gleich, ohne Rücksicht auf Staatszugehörigkeit, Wohnort oder Sitz der Gesellschaft oder darauf, ob der Autor eine private oder öffentliche Einheit ist. FDA verfasst ökonomisch signifikante Regelungen relativ schleppend im Vergleich zum Bereich ihrer sonstigen Rechtsaufsicht. In den letzten 10 Jahren zwischen dem 01. 10. 2004 und dem 30. 09. 2014 wurden von FDA lediglich 5 solcher Regelungen umgesetzt. Nicht enthalten ist der Food Safety Modernization Act (FSMA) sowie die Preventive Controls for Human Food und die Preventive Controls for Animal Food sowie die Regelungen zu ausländischen Lieferanten.

4. Establish Current Good Manufacturing Practice and Hazard Analysis and Risk-Based Preventive Controls for Food for Animals

Der FDA Food Safety Modernization Act (FSMA) Preventive Controls für Tierfutter ist jetzt endgültig. Die Bestimmungen gelten ab September 2016.[11] Die endgültige Regelung ist das Ergebnis eines bisher nicht erreichten Levels von Kontakten der FDA zu Industrie, Verbrauchergruppen, öffentlicher Agencies, Staat, örtlichen und Regierungsbehörden, akademische Kreise und andere Beteiligte. Die Kontakte zu den vorgenannten Beteiligten wurden im Oktober 2013 aufgenommen.

In Beantwortung der während der Anhörungsperiode eingegangen Stellungnahmen, der hunderten von Engagements wie öffentliche Meetings, Webinare, Anhörungen, und Besuchen von Farmen und Lebensmittelherstellern über das ganze Land hat FDA im September 2014 einen Entwurf zusammengestellt und bei der weiteren Prüfung mehr praktische, flexible und für die Industrie effektive Regelungen aufgenommen, die die Zielsetzungen von FDA aber nicht infrage stellten.

B. Schlüsselanforderungen an Gefahrenanalysen

1. Current Good Manufacturing Practices (CGMPs) für die Tierfutterproduktion

FDA hat endgültige Baseline CGMP-Standards für die Produktion sicherer Tierfutter verabschiedet, die in Anbetracht der besonderen Aspekte der Tierfutterindustrie mehr Flexibilität für die große Vielfalt der Arten von Futtermitteleinheiten regeln.[12]

Hersteller, die schon Lebensmittelsicherheitsanforderungen erfüllen, wie Brauer, müssen keine zusätzlichen präventiven Kontrollen oder CGMP Regelungen umsetzen, sofern sie Nebenprodukte liefern (wie zum Beispiel Nasstreber, Frucht-oder Gemüseschalen, flüssige Molke) ebenso für Tierfutter außer um physischen und chemischen Verunreinigungen vorzubeugen, wenn Nebenprodukte gelagert oder distribuiert werden. Beispiele für physische und chemische Verunreinigungen sind Abfälle oder Reinigungsmittel in Containern für Nebenprodukte.

Des Weiteren fordert die Herstellung von Nebenprodukten zum Gebrauch von Futtermitteln (wie zum Beispiel Trocknung, Pelletieren, Wärmebehandlung) Unternehmen dazu auf, sicherzustellen, dass das Nebenprodukt in Übereinstimmung mit CGMPs die Sicherheit des Tierfuttermittels sicherstellt und keine Gefahren von dem Tierfutter ausgehen können. Das Unternehmen kann dabei entweder entscheiden, den Anforderungen bei Herstellung von Lebensmitteln zu folgen oder den Anforderungen zur Herstellung von Tierfutter.

Außerdem müssen die Einheiten, bis sie qualifiziert sind oder befreit von Untertitel C (Gefahranalysen und präventive Kontrollen), ihre interne Prozesskette selbst bewerten, ob irgendwelche Gefahren bestehen, die eine präventive Kontrolle erfordern. Eine Einheit, die selbst mit ihrer Gefahrenanalyse qualifiziert bestimmen kann, dass keine Gefahren vorliegen, bedarf keiner Präventivkontrolle, wenn die Gefahrenanalyse jeweils mittels eines Dokuments erstellt werden kann[13].

2. Bestehende Anlagen müssen ein Lebensmittelsicherheitssystem etablieren und implementieren, das die Analyse von Gefahren und risikobasierten präventiven Kontrollen beinhaltet. Die Regelung beinhaltet die Anforderungen für einen schriftlichen Lebensmittelsicherheitsplan, der Folgendes beinhaltet:

a) Gefahrenanalyse: Der erste Schritt ist die Identifizierung der Gefahr, als die bekannte oder vernünftig vorhersehbare biologische, chemische, physische Gefahr. Diese Gefahren können angegeben werden, weil sie unabsichtlich oder absichtlich für den ökonomischen Vorteil hinzugefügt worden sind (sofern sie die Lebensmittelsicherheit betreffen).[14]

b) Präventivkontrolle: Sie ist gefordert, weil mit präventiven Kontrollen Gefahren minimiert oder verhindert werden können.

c) Übersicht und Management von Präventivkontrollen: Die endgültige Regel regelt die Flexibilität bei den Schritten, die sicherstellen, dass Präventivkontrollen effektiv sind und Probleme korrigieren können, die entstehen könnten.

d) Monitoring: Dieses Procedere soll sicherstellen, dass präventive Kontrollen konsequent durchgeführt werden. Das Monitoring ist ein geeignetes Instrument für die präventive Kontrolle. Zum Beispiel: richtige Kühlung könnte entweder mit bestätigenden Aufzeichnungen, die entweder zeigen, dass die Temperaturen kontrolliert wurden oder Aufzeichnungen über Ausnahmefälle, die den Temperaturverlust zeigen, dokumentiert werden

e) Verifizierung: Diese Aktivitäten sind gefordert, um sicherzustellen, dass präventive Kontrollen implementiert und effektiv sind. Sie beinhalten die Überprüfung mit wissenschaftlichem Nachweis, dass die Kontrolle geeignet ist, effektiv zu kontrollieren und Gefahren zu identifizieren, die Implementierung zu bestätigen und deren Effektivität, und zu verifizieren, dass Monitoring und korrigierende Aktionen (falls nötig) durchgeführt wurden.

Produkttests und Umweltüberwachung sind mögliche Überprüfungsaktivitäten, aber nur erforderlich für Lebensmittel-, Anlagen- und präventive Kontrolle und die Möglichkeiten das Lebensmittelsicherheitssystem zu kontrollieren.

f) Rückrufplan: Jede Einrichtung, die Tierfutter mit einem Gefahrenpotenzial herstellt und für die eine Präventivkontrolle gefordert wird, muss einen Rückrufplan haben.

3.  Ein Lieferkettenprogramm ist flexibler und mit gesonderten Compliance – Daten etabliert.

Die wesentliche Vorschrift lautet, dass ein Tierfutter – Herstellungs-/Verarbeitungsbetrieb für solche Rohmaterialien und andere Zutaten ein risikoberücksichtigendes Lieferkettenprogramm haben muss, die es als eine Gefahrenquelle identifiziert hat und die deshalb ein solches risikoberücksichtigendes Lieferkettenprogramm notwendig machen. Für Tierfuttereinheiten, die selbst eine Gefahrenquelle präventiv kontrollieren oder die Regelungen einhalten, welche Anwendung finden, sofern die Kontrolle der Gefahrenquelle dem Abnehmer obliegt, braucht es eine solches risikoberücksichtigendes Lieferkettenprogramm nicht zu haben.[15]

Tierfutterhersteller sind dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass Rohmaterialien und andere Zutaten mit einer umfassenden Lieferkettenkontrolle nur von geprüften Lieferanten oder lediglich temporär von nicht geprüften Lieferanten, sofern deren Rohmaterial- oder Zutatenlieferungen vorher auf Grund einer entsprechenden Überprüfung für den Gebrauch zugelassen sind, geliefert werden (Überprüfte Lieferanten sind solche, die unter Beachtung von Faktoren, die die Gefahranalyse für Lebensmittel einschließen, die Gefahrenkontrolle als Lieferantenleistung sicherstellen).

Tierfutterhersteller sind nicht verpflichtet, eine eigene präventive Kontrolle für eine bestimmte Gefahrenquelle zu installieren, wenn diese Gefahrenquellen bereits von einer anderen Einheit in der Distributionskette kontrolliert wurden. Die empfangende Einheit muss lediglich offenlegen, dass das Lebensmittel insofern kontrolliert ist und schriftlich bestätigt wird, dass diese Kontrolle entsprechend den Vorgaben des Abnehmers durchgeführt wurde.

Die Umsetzungsfristen für die Regelungen bezüglich des Lieferkettenprogramms sind so festgelegt worden, dass für eine Einheit des Lieferkettenprogramms die Regelungen erst gelten, wenn auch Abnehmer oder Lieferant verpflichtet sind, die präventiven Kontrollen oder die Regelungen für die Produktsicherheit anzuwenden.

Es folgen in Ziffer 4 und 5 Regelungen für Farmen und Futtermühlen und die Anforderungen an ihre Präventivkontrolle, die hier nicht weiter interessieren und schließlich die Fristenregelungen, die für die Umsetzung der Regelungen gelten.

4. FDA Regelungen für Petfood

FDA hat Regelungen für Dosen für Katzenfutter, Beutel für Hundefutter oder Verpackungen für Hundesnacks oder Snacks in der Vorratskammer erlassen. FDA Regelungen für Petfood sind ähnlich den Regelungen für andere Tierfutter. Der Federal Food, Drug and Cosmetic Act (FFDCA) fordert, dass alle Tierfutter so sicher wie Lebensmittel sein müssen, sodass sie auch gegessen werden können, dass sie unter hygienischen Bedingungen hergestellt werden müssen, keine nachteiligen Substanzen enthalten dürfen und wahrheitsgemäß gekennzeichnet sein müssen. Petfoods müssen in Übereinstimmung mit den „low acid canned food regulations“ sicherstellen, dass das Petfood frei von lebensfähigen Mikroorganismen ist[16]

5. Genehmigungspflicht für Petfood

Bisher bestehen keine Rechtsforderungen, dass Petfood vor der Vermarktung von FDA genehmigt werden muss. FDA stellt wie auch immer sicher, dass die Bestandteile für Petfood sicher sind und eine entsprechende Funktion in dem Petfood haben. Viele Bestandteile wie Fleisch, Geflügel und Getreide werden als sicher betrachtet und bedürfen keiner Genehmigung vor Vermarktung.

Andere Substanzen wie solche mineralischen Ursprungs, Vitamine oder andere Nährstoffe, Aromastoffe, Konservierungsmittel oder Verarbeitungshilfsstoffe werden allgemein als sicher für den Verwendungszweck anerkannt[17] oder müssen als Lebensmittelzutaten überprüft werden[18]. Farbstoffe müssen Genehmigungen wie Lebensmittelzutaten haben wie spezifiziert in 21 CFR 70 und in Parts 73, 74, oder 81 gelistet sein[19][20].

 C. Kennzeichnung

Die Kennzeichnung von Petfood ist auf zwei Ebenen geregelt. Die aktuellen Regelungen fordern eine richtige Identifikation des Produkts, Nettofüllmenge, Name und geschäftliche Anschrift des Herstellers oder Vertreibers, eine ordnungsgemäße Auslistung aller Zutaten im Produkt in der Reihenfolge vom mehr zum weniger, basierend auf dem Nettogewicht.

Einige Staaten verfolgen ihre eigenen Kennzeichnungsvorschriften. Viele dieser Regelungen basieren auf dem Modell der Association of American Feed Control Officials (AAFCO)[21]. Hier zu finden ist auch der Petfood Labeling Guide updated 2016[22] und für die allgemeine Kennzeichnung von Petfood[23]. Zur Kennzeichnung von petfood-produkten hat AAFCO Regelungen erlassen, von denen ich hier einige darstellen möchte.

Die Informationen erheben keinen Anspruch, abschließend zu sein. Immerhin können sie helfen, sich dafür zu sensibilisieren und im Einzelfall zu schauen, welche Kennzeichnungen und Werbeaussagen für den Vertrieb in USA unverfänglich sind.

1. Produktname

Der Produktname kann der Schlüsselfaktor für die Entscheidung sein, ein Produkt zu kaufen. Aus diesem Grund benutzen Hersteller in USA fantasievolle Namen oder andere Methoden, einen bestimmten Aspekt des Produkts besonders hervorzuheben. Weil viele Verbraucher ein Produkt kaufen, das auf einer bestimmten Zutat basiert, haben viele Produkte den Namen dieser Zutat, um diesen Bestandteil im Produkt besonders hervorzuheben. Die Mindestprozentsätze hervorgehobener Bestandteile werden von den AAFC Bestimmungen vorgegeben.

2. Die “95 %” Regel

Die “95 %” Regel[24] bewirbt vor allem Produkte, die nur aus wenigen Zutaten bestehen. Sie haben Namen wie „Beef for Dogs“ oder „Tuna Cat Food.“ Werden Produkte so beworben, müssen 95 % des Produkts aus dieser Zutat bestehen ohne Wasseranteile und Gewürze. Werden die Wasseranteile hinzugerechnet, muss der beworbene Bestandteil mindestens 70 % des Produktes umfassen.

Die Zutaten müssen in einer Zutatenliste in absteigender Reihenfolge nach ihrem Nettogewicht aufgeführt werden. Werbehinweise wie „beef“ oder „tuna“ müssen bezogen auf ihren Nettogewichtsanteil im Produkt auf der Zutatenliste an erster Stelle erscheinen, oft gefolgt vom Wasseranteil und anderen Anteilen wie Vitaminen und Mineralien.

Enthält das Produkt eine Kombination von Zutaten wie „“Chicken ’n Liver Dog Food“ muss der Anteil der beide Zutaten „Huhn“ und „Leber“ zusammen 95 % des Gesamtnettogewichts betragen. Dabei muss der zuerst genannte Bestandteil der Hauptbestandteile den höheren Nettogewichtsanteil der beiden Zutaten aufweisen. So könnte zum Beispiel ein Produkt nicht als „Lobster and Salmon for Cats bezeichnet werden, wenn mehr Lachs im Produkt ist als Hummer.

3. Die „25%“ oder “Dinner” Regel

Die 25% oder “Dinner” Regel[25] bezeichnet viele Dosen- und Trockenfutter. Wenn die benannten Zutaten letztlich 25% der Zutaten umfassen (Wasser zur Herstellung nicht berücksichtigt), aber weniger als 95%, muss der Produktname einen qualifiziert beschreibenden Begriff enthalten wie „Dinner“ oder „Beef Dinner for Dogs“. Wenn man das hinzugefügte Wasser mitrechnet, müssen die beworbenen Zutaten mindestens noch 10% des gesamten Produkts ausmachen. Oft werden andere Begriffe wie „Dinner“ verwendet, zum Beispiel „Platter“, „Entree“, „Nuggets“ und „Formula“. In dem Beispiel „Beef for Dogs“ muss mindestens ein Viertel der Zutaten aus „beef“ bestehen, und „beef“ muss mindestens die 3. von 4 Zutaten sein und in der Tat eine Zutat sein.

Weil die zuerst aufgeführte Zutat nicht immer die Produktbezeichnung ist, und oft auch die Zutat, die der Verbraucher nicht zu füttern wünscht, ist der Verbraucher aufgefordert, vorm Kauf zuerst die die zutatenliste studieren. Wenn zum Beispiel ein Katzenbesitzer dafür sensibilisiert ist, kein Katzenfutter mit Fischbestandteilen zu kaufen, weil die Katze keinen Fischverträgt, muss ein „Chicken Formula Cat Food“ nicht unbedingt die beste Wahl sein, weil einige „chicken formulas“ in der Tat Fisch enthalten können und manchmal mehr Fisch als Huhn. Ein schneller Blick auf die Zutatenliste kann hier helfen, Irrtümer zu vermeiden. M.a.W. gibt es Produktbezeichnungen, die ihr Versprechen in der vom Konsumenten gelernten Weise nicht entsprechen müssen. Für diese Produkte ist der Verbraucher aufgefordert, die Zutatenliste zu studieren, um sich Klarheit zu verschaffen

Wenn mehr als ein Bestandteil in der Produktbezeichnung “Dinner” enthalten ist, muss die Kombination der in der Produktbezeichnung genannten Zutaten mindestens 25% betragen und in dieser Reihenfolge in der Zutatenliste zu finden sein. Anm.: Also die zuerst in der Produktbezeichnung genannte Zutat mit einem höheren Nettogewichtsanteil als die als zweite Zutat benannte Zutat. Jeder der beiden in der Produktbezeichnung der in diesem Falle benannten Bestandteile muss mindestens 3% des Nettogewichtsanteils aller Bestandteile ausmachen. Im Ergebnis muss die Produktbezeichnung „Chicken n‘ Fish Dinner Cat Food“ die Kombination Huhn und Fisch kombiniert 25% betragen, davon der Anteil Fisch mindestens 3%.

4. Die “3%” oder “with” Regel

Die “3%” oder “with” Regel[26] war ursprünglich dazu gedacht, eine Zutat auf der Sichtseite der Verpackung neben der Produktbezeichnung besonders zu bewerben und die es den Herstellern erlauben sollte, eine Zutat besonders zu bewerben, obwohl der Nettogewichtsanteil dieser Zutat unterhalb des Nettogewichtsanteils des „Dinner“ Produkts liegt. So wäre zum Beispiel die Herstellung eines „Chesse Dinner“ mit 25 % Käseanteil nicht möglich oder nicht wirtschaftlich, aber ein „Beef Dinner for Dogs“ oder ein „Chicken Formula Cat Food“ könnte …. „with cheese“, wenn wenigstens 3 % käse hinzugefügt ist.

Die AAFCO Regelungen erlauben nicht die Verwendung des Begriffs „with“ als Produktbezeichnung wie zum Beispiel „Dog Food With Beef“ oder „Cat Food With Chicken.“ eine nur geringe Veränderung der Produktbezeichnung hat dramatische Auswirkungen auf die mindestmenge der benannten Zutatenanforderungen, zum Beispiel wäre die Bezeichnung „Cat Food With Tuna“ mit der Bezeichnung „Tuna Cat Food,“ verwechslungsfähig weil die letzteren Beispiele mindestens 95 % Tunfisch enthalten müssen., während erstere nur 3 % enthalten müssen. Das ist der Grund, warum der Verbraucher vor dem Kauf die Etiketten sorgsam lesen muss, um sicherzustellen, dass er das gewünschte Produkt kauft.

5. Die “flavor” Rule

Die “flavor” Rule[27] fordert keinen spezifischen Prozentsatz, das Produkt muss aber eine genügende Menge enthalten, die feststellbar ist. Es gibt spezifische Testmethoden, die Tiere dazu trainiert haben, spezifische Geschmacksträger zu bevorzugen, und damit die verwendete Werbeaussage bestätigen können. In dem Beispiel „Beef Flavor Dog Food“ muss das Wort „flavor“ im Label in derselben Größe , Art und Farbe wie das Wort „beef“ erscheinen. Die korrespondierende Zutat kann „beef“ sein, aber oft ist es eine andere Substanz, die das charakteristische Aroma charakterisiert wie Rindermehl oder Rindernebenprodukte.

Hinsichtlich Aromen enthalten Petfoods oft “digests” (Extrakte). Das sind Materialien, die mit Hitze behandelt werden, Enzyme und/oder Säuren, um konzentrierte natürliche Aromen zu erzeugen. Lediglich ein kleiner Anteil eines „chicken digest“ ist nötig, ein „Chicken Flavored Cat Food“ herzustellen, ohne dass dem Produkt tatsächlich Huhn hinzugefügt wird. Gelegentlich wird Brühe oder Hühnerbrühe zugefügt. Molke wird oft dazu benutzt, Petfoods ein Milcharoma zuzufügen. Eher eine Ausnahme hingegen ist, dass künstlicher Rauch oder Schinkenaroma einigen Snacks hinzugefügt werden.

6. Zutatenliste

Alle Zutaten sind in der Reihenfolge ihrer Gewichtsanteile zu listen. Die Zutaten und ihre Gewichtsanteile sind jeweils zu bezeichnen, einschließlich ihrer Wasserbestandteile. Dies ist wichtig, um Mengenangaben richtig bewerten zu können, besonders wenn Zutaten unterschiedlicher Feuchtigkeit verglichen werden.

Wenn zum Beispiel ein petfood „meat“ als erste Zutat listet, und „corn“ als zweite Zutat, ist der Hersteller nicht gehindert, klarzustellen, dass sein Mitbewerber „corn“ zuerst listet („meat meal“ als zweites), und damit suggeriert, dass das Mitbewerberprodukt weniger tierisches Protein hat als sein eigenes. Fleisch hat einen hohen Feuchtigkeitsgehalt (annähernd 75% Wasser).

Andererseits werden Wasser und Fett dem Fleischmehl entzogen, sodass nur noch ein Feuchtigkeitsgehalt von 10% besteht (was fehlt, ist meistens Protein und Mineralien). Wenn beide Produkte auf Basis der Trockenmasse (= beiden Zutaten ist das Wasser entzogen) miteinander verglichen würden, würde man sehen, dass das zweite Produkt mehr tierische Proteine vom Fleischmehl hätte als das erste Produkt Fleisch, obwohl die Zutatenliste etwas anderes suggeriert.

Deshalb kann man nicht sagen, dass das zweite Produkt mehr Fleisch enthält als das erste oder überhaupt Fleisch. Fleischmehl ist an sich kein Fleisch, wenn das meiste an Fett und Wasser als Hindernis beseitigt wurde.

Zutaten müssen nach ihrem gebräuchlichen Namen bezeichnet werden. die meisten Zutaten auf Petfood – Etiketten haben eine Definition, die AAFCO in ihren amtlichen Veröffentlichungen festgelegt hat. meat zum Beispiel ist definiert als „clean flesh of slaughtered mammals and is limited to…the striate muscle…with or without the accompanying and overlying fat and the portions of the skin, sinew, nerve and blood vessels which normally accompany the flesh.“ („reines Fleisch von Tieren, und ist beschränkt auf… Muskel … mit oder ohne dazugehöriges und darüber liegendes Fett und Haut-, Sehnen-, Nerv- und Blutgefäßteilen, die mit „Fleisch“ üblicherweise einhergehen“).

Andererseits ist „Fleischmehl“ ein Produkt aus Geweben von Säugetieren ohne Blut, Haar, Horn, Tierhäuten, Magen und Pansen. So könnte die Verarbeitung auch Tierbestandteile enthalten, die niemand als „Fleisch“ bezeichnen würde. Fleischmehl würde vom Menschen nicht gegessen werden, auch wenn es mehr Mineralien enthalten kann als Fleisch.

Wie auch immer: Tiere teilen nicht die Ästhetik des Menschen im Hinblick auf die Herkunft und die Zusammensetzung ihrer Nahrung. Ohne Rücksicht darauf muss die Unterscheidung für den Verbraucher in der Zutatenliste deutlich werden (und im Produktnamen), sodass ein Produkt, das Lammmehl enthält, nicht all „Lamm-Dinner“ bezeichnet werden kann.

Weiter unten befinden sich in der Zutatenliste übliche oder gebräuchlich Begriffe, die für die meisten Konsumenten weniger üblich oder gebräuchlich sind. Die Mehrheit der Zutaten mit chemisch klingenden Bezeichnungen sind in der Tat, Vitamine, Mineralien oder andere Nährstoffe. Andere mögliche Zutaten können künstliche Farbstoffe, Stabilisatoren, und Konservierungsmittel beinhalten. Sie können alle entweder allgemein als sicher bekannte sog. „Generally Recognized As Safe (GRAS)“ oder überprüfte Lebensmittelzutaten für ihren Verwendungszweck angesehen werden.

Wenn wissenschaftliche Daten die Gesundheitsrisiken einer Zutat oder eines Zusatzstoffes zeigen, kann das FDA Center für veterinäre Medizin FDA’s Center for Veterinary Medicine (CVM) deren Verwendung in Petfood verbieten oder modifizieren. Zum Beispiel wurde Propylenglycol als ein Feuchtigkeitsmittel in leicht feuchten Petfoods benutzt, welches geeignet ist, Wasser zurückzuhalten und diesen Produkten ihre einzigartige Geschmackstextur zu geben. Es wurde als „Generally Recognized As Safe“ (GRAS) für den Gebrauch in leicht feuchten Nahrungsmitteln und in Tierfutter bestätigt.

Es war seit längerem bekannt, dass Propylenglycol dafür verantwortlich ist, dass sich in den roten Blutzellen von Katzen Veränderungen fanden (unter dem Mikroskop war die Bildung von kleinen Klumpen von Proteinen in den Zellen sichtbar), aber es konnte kein Grund gezeigt werden, dass es offenkundig Anämie verursacht oder andere gesundheitliche Effekte erzeugt. Veterinärwissenschaftliche Studien und Veröffentlichungen zeigten, dass Propylenglycol bei Katzen die Lebensdauer der roten Blutzellen verkürzt, die roten Blutzellen anfälliger für oxidative Schädigungen macht und oft auch andere nachteilige Auswirkungen hat, wenn Katzen die Substanz in den Mengen wie sie in leicht feuchter Tiernahrung gefunden wurde, verwendet wird. Auf Grund dieser neuen Daten änderte CVM die Regelung und verbot explizit die Verwendung von Propylenglycol in Katzenfutter.

Ein anderer Petfood-Zusatzstoff, der zu einigen Kontroversen geführt hat, ist Ethoxyquin, der als Food- Zusatzstoff über 40 Jahre für den Gebrauch als antioxidantes chemisches Konservierungsmittel zuglassen war, um der Zerstörung einiger Vitamine und verwandter Verbindungen in Tierfutter sowie der Bildung von Peroxid in Petfooddosen vorzubeugen. In den 90igern Jahren begann CVM Berichte von Hundehaltern zu erhalten, die Ethoxyquin in Hundefutter die vielfältigen Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen, Hauprobleme, Organversagen, Verhaltensauffälligkeiten und Krebs bei der verwendeten Dosierung zuschrieben.

Es standen bis dahin nur wenige Daten zur Verfügung, die diese Behauptungen stützten oder die andere nachteilige Auswirkungen bei Hunden bei dem zugelassenen Mengen in Hundefutter zeigten. Durchgeführte Studien der Hersteller von Ethoxyquin zeigten eine dosisabhängige Akkumulation eines Hemoglobin bezogenen Enzyms in der Leber ebenso wie ein Anwachsen der Werte lebebezogener Enzyme im Blut. Obgleich die Veränderungen auf Ethoxyquin in der Nahrung zurückzuführen ist, ist das Pigment nicht auf Ethoxyquin selbst zurückzuführen und die gesundheitliche Veränderung dieses Ergebnisses ist unbekannt. Gleichwohl hat CVM die Hundefutterindustrie gebeten, die Menge von Ethoxyquin in Hundefutter freiwillig von 150 ppm (0,015%) auf 75 ppm (0,0075%) zu reduzieren. Ungeachtet dessen haben die meisten Petfood-Hersteller schon vor der empfohlenen Änderung die niedrigere Menge nicht überschritten.[28]

7. Garantierte Analyse

Als Minimum fordern viele staatliche Regelungen ein Petfood, das ein Minimum von Roheiweiß- und Rohfettanteilen garantiert, und ein Minimum von Rohfaser- und Feuchtigkeitsanteilen. der Begriff „crude“ (Roh-) bezieht sich auf einen bestimmte Testmethode, nicht auf die Qualität des Nahrungsmittels selbst.

Einige Hersteller schließen Garantien für andere Nährstoffe gleichermaßen ein. Das Maximum an Ascheanteilen (der Mineralbestandteil) ist oft garantiert, besonders für Katzenfutter. Katzenfutter garantiert häufig Taurin und Magnesium. Für Hundefutter wurden auf einigen Produkten gefunden: Mindestanteile für Kalzium, Phosphor, Natrium und Linolsäure

Garantien werden als „as fed“ („zugeführt“) oder „as is“ Basis deklariert, was die vorhandene Menge im Produkt bezeichnet wie es in der Dose oder dem Beutel vorgefunden wird. Diese Aussagen haben keine besondere Bedeutung, wenn die Garantien zweier Produkt mit ähnlichem Feuchtigkeitsgehalt miteinander verglichen werden (zum Beispiel: trockenes Hundefutter mit trockenem Hundefutter) Wenn man hingegen garantierte Analysen zwischen trockenem und Dosenfutter (Anm.: Nassfutter) vergleicht, wird man feststellen, dass die Menge des Rohproteins und der meisten anderen Nährstoffe viel geringer ist als in einem Nassfutter. Das kann mit einem Blick auf den relativen Feuchtigkeitsgehalt erklärt werden. Nassfutter enthält typischerweise 75-78% Feuchtigkeit, während Trockenfutter nur 10-12% Feuchtigkeit enthält. Um sinnvolle Vergleiche von Nährwertgehalten zwischen Nass- und Trockenfutter herstellen zu können, müsste von derselben Feuchtigkeitsbasis für Nass- und Trockenfutter ausgegangen werden.

Die genauesten Mittel, dies zu tun, sind, die Garantien für beide Produkte auf eine feuchtigkeitsfreie oder Trockenmassen-Basis umzurechnen. Der Prozentanteil der Trockenmasse des Produkts abzüglich des Prozentanteils des Feuchtigkeitsgehalts, der auf dem Etikett garantiert ist. Ein Trockenfutter enthält etwa 88-90% Trockenmasse, ein Nassfutter nur 22-25% Trockenmasse. Um die Nährstoffgarantie auf Trockenfutterbasis umzurechnen, sollte die Prozentgarantie durch den Prozentsatz der Trockenmasse geteilt und dann mit 100 multipliziert werden. Zum Beispiel garantiert ein Nassfutter 8% Rohprotein garantiert und 75% Feuchtigkeit (oder 25% Trockenmasse), während ein Trockenfutter 27% Rohprotein und 10% Feuchtigkeit (oder 90% Trockenmasse) garantiert. Was hat dann mehr Protein, das Trockenfutter oder das Nassfutter? Wenn man das Trockenmassenprotein beider Produkte zugrunde legt, enthält das Nassfutter 32% Rohprotein und eine Trockenmassebasis (8/25 x 100 = 32) während das Trockenfutter nur 30% auf Trockenmassenbasis (27/90 x 100 = 30) enthält.

Zu dem Ergebnis, dass das Trockenfutter mehr Protein hat, kommt man auch, wenn das Wasser herauszählt. Das Nassfutter hat dann ein bisschen mehr. Ein einfacherer Weg ist der, sich daran zu erinnern, dass die Menge der Trockenmasse in Trockenfutter vier Mal höher ist als im Nassfutter. Um Garantien miteinander zu vergleichen, kann man auch die Garantien für das Nassfutter einfach entsprechend multiplizieren.

Es ist wichtig, die Feuchtigkeitsgarantien für Nassfutter zu betrachten, vor allem, wenn ein Nassfutter mit einem anderen Nassfutter verglichen wird. Gemäß den AAFC Regelungen darf der Prozentanteil für den Feuchtigkeitsgehalt im Nassfutter maximal 78% betragen außer bei Produkten, die mit dem Hinweis „stew“ „in sauce,“ „in gravy“ oder mit ähnlichen Bezeichnungen etikettiert sind.

Das überschüssige Wasser gibt dem Produkt die Qualität, die es braucht, um die geeignete Konsistenz und Fluidität aufzuweisen. Bei einigen dieser freigestellten Produkte wurde ein Feuchtigkeitsgehalt von mehr als 87,5% gefunden. Das klingt nicht viel, bis die Trockenmasse miteinander verglichen wird, nur halb so viel wie ein Produkt mit 75% Feuchtigkeitsgarantie.[29]

8. Statement für ausreichende Ernährung

Jede Behauptung, dass ein Produkt „complete,“ „balanced,“ „100% nutritious,“ ist oder Behauptungen ähnlicher Natur unterstellen, dass das Produkt als einzige Nahrung geeignet ist. Wenn es aber alleine nicht entsprechend nahrhaft ist, ist es potenziell ein unsicheres Produkt. Für diesen Fall ist ein „AAFCO Statement für ausreichende Ernährung“ eines der wichtigsten Aspekte für ein Hunde- oder Katzenfutterlabel. Ein „complete and balanced“ Petfood muss für seine Eignung als „ausreichende Ernährung“ zumindest von einer von zwei Methoden diesbezüglich bestätigt werden.

Die erste Methode für ein Petfood ist, dass es Zutaten enthält, die Levels von Nährstoffen zur Verfügung stellen, die einen anerkannten Querschnitt erfüllen. Zurzeit werden die AAFCO Nährstoffprofile für Hunde und Katzen angewendet. Produkte, auf die diese Methode angewendet wurde, sollten den Hinweis enthalten: „(Name des Produkts) erfüllt das Ernährungslevels der AAFCO (Hund/Katze) –Futterernährungsprofile“. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass das Produkt eine geeignete Menge aller anerkannten wesentlichen Nährstoffe enthält, die für die Gesundheit des Tieres nötig sind.

Die alternativen Mittel zum Beweis für ausreichende Ernährung ist für ein Produkt gemäß den geeigneten AAFCO Feeding Trial Protocols getestet worden zu sein. Damit kann bewiesen werden, dass ein Produkt oder „lead member“ einer Produktfamilie unter strikter Einhaltung der Guidelines an Hunde oder Katzen verfüttert worden ist und als geeignetes Produkt angeboten wird. Diese Produkte sollten für das Statement für ausreichende Ernährung mit dem Hinweis tragen: „Animal feeding tests using AAFCO procedures substantiate that (name of product) provides complete and balanced nutrition.“

Ohne Rücksicht auf die angewandte Methode will das „nutritional adequacy statement“ ebenso erklären, für welche Lebensstadien das Produkt geeignet ist wie „for maintenance“ oder „for growth.“. Das Produkt, das „for all life stages“ bestimmt ist, erfüllt stringentere Ernährungsanforderungen für Wachstum und Fortpflanzung. Eine Hauptration will die Bedürfnisse eines ausgewachsenen Hundes oder einer ausgewachsenen Katze erfüllen mit normaler Aktivität, aber nicht ausreichen für ein heranwachsendes, sich fortpflanzendes oder fleißiges Tier. Andererseits kann ein für alle Altersstufen geeignetes Futter als Hauptration verfüttert werden. Obwohl die höheren Levels der Nährstoffe für die Gesundheit der Hunde nicht schädlich wären, sind sie nicht wirklich notwendig. Gelegentlich ist ein Produkt für einen speziellen Gebrauch oder eine spezielle Altersstufe etikettiert, wie zum Beispiel mit „senior“ für eine spezielle Größe oder Rasse. Wie auch immer, es ist eine kleine Information für die wahren Ernährungsbedürfnisse und keine Regel, die bestimmt, dass diese Typen von Statements gelten. Somit muss eine „senior“ Ernährung die Anforderungen an die Ernährung eines ausgewachsenen Tieres erfüllen, nicht mehr.[30]

9. Futteranweisung

Fütterungsanweisungen instruieren den Verbraucher, wie viel von dem Produkt dem Tier verabreicht werden soll. Als Minimum sollten Hinweise gegeben werden wie: „feed _ cups per ___ pounds of body weight daily.“ Auf kleinen Dosen kann dies die einzige Information sein, die auf das Behältnis passt.

Die Fütterungsanweisungen sollten als grobe Anweisung verstanden werden. Hersteller versuchen meistens alle Eventualitäten abzudecken, wobei sie sich an den anspruchsvollsten Abnehmern orientieren. Der beste Vorschlag ist, eine vorgeschriebene Menge zuerst zu benennen, dann die Mehr- oder Mindermengen, bezogen auf das Erhalten des jeweiligen Körpergewichts, das ausgewachsene Tiere haben können oder eine geeignete Schätzung zu benennen für Welpen und Katzenbabys. Eine stillende Mutter wird so viel Futter nehmen wie sie braucht.[31]

10. Kalorienangabe

Pet Foods können bezüglich des Kaloriengehalts sehr variieren, ebenso unter den Futtermitteln für denselben Typ. Fütterungsanweisungen variieren zwischen den Herstellern. Die Anzahl der Kalorien, die in einem Futter enthalten sind können sich von einem anderen Futter für die tägliche Mahlzeit sehr unterscheiden. Die Angabe der Kalorien in einem Produkt betrifft meistens den Fettgehalt, ebenso variieren die Gehalte der keine Kalorien enthaltenden Komponenten, wie Wasser und Fasern, die diesen Zusammenhang stören können. Der beste Weg des Verbrauchers, Produkte zu vergleichen und zu bestimmen wie viel gefüttert werden muss, ist der, den Kaloriengehalt zu kennen. AAFCO Regelungen sind entwickelt worden, die es dem Hersteller erlauben, den Kaloriengehalt zu belegen und Angaben zu machen.

Die Kalorienangabe ist in Kilokalorien per Kilogramm auszudrücken. Kilokalorien ist dasselbe wie „Kalorien“, die der Verbraucher gewohnt ist, auf der Verpackung zu sehen. Ein Kilogramm ist eine Einheit eines metrischen Messwertes, der 2.2 Pounds entspricht. Hersteller sind ebenso aufgefordert, Kalorien in vertrauten Haushaltseinheiten (z.B. „per cup“ oder „per can“) zusammen mit den geforderten Kilokalorien per Kilogramm anzugeben. Wie bei der garantierten Analyse ist die Kalorienangabe auf Fettbasis zu machen, sodass Feuchtigkeitsangaben wie oben beschrieben, korrigiert werden können. Für einen groben Vergleich des Kaloriengehalts zwischen einem Nass.- und einem Trockenfutter ist der Wert des Nassfutters mit 4 zu multiplizieren[32].

11. Nettofüllmenge

Die Nettofüllmenge informiert, welche Menge das Produkt enthält. Es gibt zahlreiche FDA Regelungen, die Formatgröße und den Platz, an dem die Nettofüllmenge anzugebne ist, bestimmen. Das nützt aber alles nichts, wenn der Verbraucher die Menge nicht checkt, vor allem, wenn er die kosten der Produkte nicht vergleicht. So kann zum Beispiel eine „14-ounce Dose“ genauso aussehen wie eine „one-pound Dose“. Ebenso unterscheiden sich Trockenprodukte von Nassprodukten in Ihrer Dichte, besonders einige der „lite“ Produkte. So kann ein Beutel, der normalerweise 40 Pounds Lebensmittel enthält, nur 35 Pounds eines Lebensmittels enthalten, das eine geringere Dichte hat und damit „aufgeblasener“ ist. Der Kostenvergleich „per-ounce“ oder“ per-pound“ zwischen den Produkten ist immer klug.[33]

12. Hersteller/Name und Adresse

Der Hinweis “hergestellt von…” identifiziert die Partei, die für die Qualität und die Sicherheit des Produkts verantwortlich ist. Wenn das Etikett den Hinweis „manufactured for…“ oder „distributed by…“ enthält, ist das Lebensmittel von einem externen Hersteller hergestellt worden. Dieser Name auf dem Etikett ist dann der verantwortliche Hersteller. Nicht alle Etiketten enthalten neben der Postleitzahl, der Stadt und dem Staat eine Straßenanschrift. In diesem Fall muss der Hersteller nach dem Gesetz entweder im Branchenverzeichnis oder Telefonverzeichnis verzeichnet sein. Viele Hersteller fügen freiwillig eine gebührenfreie Rufnummer auf dem Etikett für Verbraucheranfragen bei. Wenn ein Verbraucher eine Frage zu dem Produkt hat oder eine Beschwerde, kann er über diese Nummer den Hersteller kontaktieren.

13. Werbeaussagen zum Produkt:

FDA überprüft konkrete Werbeaussagen für Petfood wie” maintains urinary tract health” “low magnesium” und “hairball control.” Werbeaussagen „reinigende Wirkung für Harnwege“ haben FDA veranlasst, Leitlinien zu erlassen. Diese sind verfügbar in Guideline 55.[34]

Viele Pet Foods sind als „premium“ und einige als „super premium“ oder gar „ultra premium“ gekennzeichnet. Andere Produkte werden als „Gourmet“ angepriesen. Produkte, die als „premium“ oder „gourmet“ bezeichnet sind, müssen keine andersgearteten oder höherwertige Zutaten enthalten, noch müssen sie höhere Ernährungsstandards enthalten als irgendwelche andere komplette und ausgewogene Produkte.

Die Bezeichnung „Natural“ wird oft als Petfood Kennzeichnung benutzt; obwohl diese Bezeichnung keine offizielle Definition ist. AAFCO hat eine Futterbegriffsdefinition entwickelt, welche Typen von Zutaten als „Natural“ und „Guidelines for Natural Claims“ für Futtermittel angesehen werden können.

Der größte Teil „natural“ kann ausgelegt werden als entsprechend für einen Mangel an künstlichen Aromen, künstlichen Farben oder künstlicher Konservierungsmittel im Produkt. Wie oben erwähnt, sind künstliche Aromen selten zugefügt. Künstliche Farben sind nicht wirklich notwendig, ausgenommen um das Auge des Futtermittelerwerbers zu erfreuen. Sofern benutzt, müssen sie es aus überprüften Quellen stammen, genauso wie für Lebensmittel. Insbesondere für hohe fetthaltige Trockenfutterprodukte müssen einige Formen von Konservierungsmittel benutzt werden, um Ranzigkeit zu verhindern.

Natürliche Konservierungsmittel solche wie gemischte Tocopherole (eine Quelle von Vitamin E) können anstelle von künstlichen Konservierungsmitteln benutzt werden. Wie auch immer, sie müssen nicht effektiv sein. „Natural“ ist nicht dasselbe wie „organisch“. Dieser Begriff betrifft die Bedingungen, unter welchen Pflanzen gewachsen oder Tiere herangewachsen sind. Es gibt keine offiziellen Regelungen, die die Kennzeichnung von organischen Pet Foods regeln, aber das US Department für Agrarwirtschaft entwickelt gerade Regelungen, die diktieren, welche Typen von synthetischen Additiven, solche wie Vitamine und hochgereinigte Aminosäuren, die in PET Foods benutzt werden, als organisch zu kennzeichnen sind[35]

D. UWG

Soweit Petfood – Produkte vom UWG betroffen sind, beziehen sich die werblichen Aussagen eher auf das Produkt als auf das Unternehmen. Das amerikanische Recht des unlauteren Wettbewerbs hat seine Wurzeln im „common law tort of deceit“. Im Vordergrund standen dabei Klagen unter dem Gesichtspunkt des „pissing-off“. Die heutigen wesentlichen Quellen des amerikanischen Lauterkeitsrechts sind zum einen der Lanham Act, der falsche Angaben über die Herkunft oder die wesentlichen Merkmale von Waren und Dienstleistungen verbietet[36] und Klagen von Wettbewerbern ermöglicht[37], sowie der Federal Trade Commission Act, der unfaire und irreführende Handlungen oder Praktiken verbietet, soweit sie im Wirtschaftsverkehr erfolgen oder sich auf diesen auswirken, und von der Federal Trade Commission durchgesetzt wird[38].

Die Federal Trade Commission hat darüber hinaus zahlreiche Vorschriften zur Zulässigkeit bestimmter Werbemaßnahmen erlassen. Dass die Federal Trade Commission, eine zuvörderst zur Entscheidung in Fragen des Anti – Trust Rechts berufene wirtschaftspolitische Behörde, auch unlautere Wettbewerbshandlungen in einem besonderen Verfahren verbieten kann, erklärt manche Eigenart des amerikanischen Rechts. Hinzu kommen die Gesetze der Einzelstaaten über „unfair and deceptive acts and practices“, deren Beachtung sowohl von Mitbewerbern als auch von Verbrauchern eingeklagt werden kann. Hinzu kommt das Common Law der Einzelstaaten als Richterrecht.

Die wichtigsten Klagen zum Schutz gegen unfair competition sind ebenso wie in England die klagen des pissing-off und false advertising. Unter dem Begriff des unfair competition fallen im Gegensatz zum deutschen Begriff des unlauteren Wettbewerbs aber auch Verstöße gegen das Antiitrust-Recht. Diese Grundlangen beruhen auf dem Sherman Act (1890), der Magna Charta der wirtschaftlichen Freiheit, dem Federal Trade Commission Act und dem Clayton Act (1914), dem Miller Tidings Act (1937) sowie dem Robinson-Patman Act (1936).

Die Rechtsvorschriften, die eine irreführende Etikettierung (Labeling) von Lebensmitteln und damit auch irreführende gesundheitsbezogene Angaben verbieten, existieren bereits seit 1906 durch den Federal Drug and Cosmetic Act (FDCA). Es handelt sich um ein formelles Bundesgesetz, das vom US Kongress verabschiedet und in den Jahren 1938,1990 und 1997 novelliert wurde.

Das Gesetz verbietet generell falsche und irreführende Aussagen auf dem Etikett[39]. Es enthält spezifische Vorgaben für die Verwendung von gesundheitsbezogenen Angaben in der Etikettierung und ermächtigt die Food and Drug Administration (FDA), detaillierte Regelungen zu erlassen. Daneben existiert ein weiteres Gesetz mit Auswirkungen auf gesundheitsbezogene Angaben, der Federal Trade Commission Act (FCTA).

Das Gesetz verbietet in Sec. 45 unfaire Wettbewerbshandlungen und Methoden. Die Federal Trade Commission (FTC), ebenfalls eine Bundesbehörde, ist durch den FTCA ermächtigt, falsche und irreführende Hailth Claims zu verbieten. Die Zuständigkeit des FDA betrifft nur den Bereich der Etikettierung (labeling), nicht jedoch den Bereich der Werbung (advertising), für den die FTC zuständig ist. Die Begriffe „Werbung“ und „Etikettierung“ lassen sich auf den ersten Blick nur sehr schwer trennen. Der Begriff „Werbung“ erfasst nämlich nach allgemeinem Sprachgebrauch alle der Förderung des Absatzes dienenden Anpreisungen und Angaben, die auf eine Ware auf aufmerksam machen, den Bedarf decken und zum Kauf anregen. Zur Werbung gehören hiernach auch Angaben auf dem Erzeugnis selbst und oder auf der Verpackung. Das US-amerikanische Recht nimmt hingegen eine strikte Trennung zwischen der Etikettierung und Werbung vor

Ein Etikett (label) ist nach US-amerikanischen Recht eine Darstellung von geschriebenen, gedruckten oder grafischen Inhalten direkt auf einen Behältnis irgendeines Artikels[40]. Unter Etikettierung fallen Etiketten und sonstige geschriebene, gedruckte oder grafische Darstellungen auf dem Artikel, dessen Behältnis oder dessen Umhüllung sowie alle Darstellungen, die den Artikel begleiten[41].

Die Rechtsprechung geht von einem weiten Verständnis der Etikettierung aus. Alles, was in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Verkauf des Produkts an Informationen vermittelt wird, wird als Etikettierung angesehen. Hierunter fallen die Verpackung und Aufmachung, Informationen in der Verpackung und sonstige Informationen, die mit dem Produkt vermittelt werden (zum Beispiel begleitende Broschüren, die sich neben dem Produkt im Regal befinden). Alles andere ist als Werbung aufzufassen und fällt somit in den Zuständigkeitsbereich der FTC, zum Beispiel Werbung im Fernsehen und in Zeitungen, in Infomercials, Katalogen und sonstigen Marketingtools.

Das Regelungssystem, welches im Zuständigkeitsbereich der FDA liegt, lässt sich im Groben durch zwei Merkmale zusammenfassen: Zum einen wird zwischen verschiedenen Kategorien von gesundheitsbezogenen Angaben differenziert, wobei an deren Einordnung unterschiedliche Rechtsfolgen geknüpft werden. Zum anderen wird zwischen Lebensmittel im konventionellen Sinne und spezifischen Produkten unterschieden, für die Sonderregelungen bestehen, Nahrungsergänzungsmittel, Foods für Special Dietary Uses und Medical Foods.

[1] https://www.transportation.gov/ – zuletzt abgerufen am 07. Februar 2017
[2] https://www.faa.gov/ – – zuletzt abgerufen am 07. Februar 2017
[3] https://www.nhtsa.gov/- – zuletzt abgerufen am 07. Februar 2017
[4] http://www.phmsa.dot.gov/ – – zuletzt abgerufen am 07. Februar 2017
[5] https://www.transportation.gov/about   – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[6] http://www.cpsc.gov/en/Safety-Education/Safety-Guides/General-Information/Who-We-Are—What-We-Do-for-You/ – zuletzt abgerufen am 06. Februar 2017
[7] http://www.fda.gov/ – zuletzt abgerufen am 07. Februar 2017
[8] http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/SafetyHealth/ReportaProblem/ucm388610.htm  – zuletzt abgerufen am 06. Februar 2017
[9http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/GuidanceComplianceEnforcement/GuidanceforIndustry/default.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[10] http://www.registrarcorp.com/fda-food/?lang=ge – zuletzt abgerufen am 07. Februar 2017
[11] http://www.fda.gov/food/guidanceregulation/fsma/default.htm – zuletzt abgerufen am 06. Februar 2017
[12http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/GuidanceComplianceEnforcement/GuidanceforIndustry/ucm123645.htm – zuletzt abgerufen am 06. Februar 2017
[13] zu allem: http://www.fda.gov/Food/GuidanceRegulation/FSMA/ucm366510.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[14] http://www.fda.gov/Food/GuidanceRegulation/FSMA/ucm366510.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[15] http://www.fda.gov/Food/GuidanceRegulation/FSMA/ucm366510.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[16] Title 21 Code of Federal Regulations, Part 113 (21 CFR 113)
[17] 21 CFR 582 and 584
[18] 21 CFR 570, 571 and 573
[19] FDA’s Regulation of Pet Food http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047111.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[20] Information on Marketing a Pet Food Product. http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047107.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[21] http://www.aafco.org/Regulatory – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[22] http://www.aafco.org/Publications/Pet-Food-Labeling-Guide – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[23] http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[24] http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[25] http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[26] http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[27] http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 23. Februar 2017
[28] zu allem: http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[29] zu allem: http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[30] zu allem: http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 23. Februar 2017
[31] zu allem: http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[32] http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 23. Februar 2017
[33] zu allem: http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/ResourcesforYou/ucm047113.htm – zuletzt abgerufen 07. Februar 2017
[34http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/GuidanceComplianceEnforcement/GuidanceforIndustry/ucm053415.htm – zuletzt abgerufen 23. Februar 2017
[35http://www.fda.gov/AnimalVeterinary/GuidanceComplianceEnforcement/GuidanceforIndustry/ucm047113.htm –  zuletzt abgerufen 23. Februar 2017
[36] § 43(a) Lanham Act
[37] 15 U.S.C. § 1125(a)
[38] 15 U.S.C. § 45a (1)
[39] FDCA Sec. 403 (21 U.S.C. 343)(a)
[40] FDCA Sec. 201 (21 U.S.C. 321)(k) 21 C.F.R. Sec 1.3 (a)
[41] FDCA Sec. 201 (21 U.S.C. 321)(m) 21 C.F.R. Sec 1.3 (b)
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